Die Blumen des Krieges 2011
Originaltitel: The Flowers of War
von Sebastian Stumbek /
10.01.12 21:00 Uhr
Film Kritik
Handlung
Das neue Kriegs-Drama von Zhang Yimou.
Nanking 1937: Die Invasion japanischer Truppen stürzt die chinesische Hauptstadt in Chaos und Verderben. Eine Gruppe von Schülerinnen kann die relativ sicheren Mauern der Winchester Cathedral erreichen, wo sich die Mädchen im Keller verstecken. In der Kathedrale sucht auch der Amerikaner John Miller (Christian Bale) Zuflucht. 13 Prostituierte aus einem nahe gelegenen Bordell flüchten sich ebenfalls in die Kirche. Als die Japaner das Haus stürmen, entgehen die Schülerinnen nur durch Millers beherztes Eingreifen der Vergewaltigung. Miller, der sich anfangs nur für die Wein- und Geldvorräte des Konvents interessiert, wächst immer mehr in die Rolle des Beschützers hinein. Als allerdings die Schülerinnen zum "Vorsingen" zu einer japanischen Feier abkommandiert werden, kann nur noch eine List ihr Leben retten. Statt der Mädchen gehen die Prostituierten, verkleidet in Schuluniformen, in den sicheren Tod.Kritik
Kommentare
Das ist allgemein irgendwie ein Problem im asiatischen Raum meiner Meinung nach. Da werden gerne Sachen übertrieben dargestellt, Kitsch präsentiert oder sonstiges. War mir bei Brotherhood teilweise auch schon zuviel....
die Kritik bestätigt mich in meinem Eindruck, lieber die Finger von zu lassen. hab da irgendwie kein gutes Gefühl bei und wenn sibbe den mit nur 4 Sternen bewertet, obwohl das eigentlich voll sein ding ist, dann ist mir das zu heikel.
ich mag das auch nicht wenn die das in asiafilmen so übertreiben. nicht nur in vielen dialogen, die ft sehr trocken und merkwürdig wirken, sondern auch in vielen kampfzenen, in denen alles nur allzu fadenscheinige seilakrobatik ist. an sich haben filme aus asia aber wirklich ne menge potential. die bräuchten nur mal drehbuchautoren ala quentin tarantino oder einen regisseur, der nicht nur kämpfe zu inszenieren weiß, sondern auch eine geschichte gut erzählen kann ala peter jackson.
Krakeel da muss ich dir aber mal widersprechen ich glaub du hast noch nicht viel asiatisches gesehen anders kann ich mir dein Statement nicht erklären. Die Asiaten haben nicht nur Potential, sie sind schon längst ganz oben angelangt und übertreffen Hollywood in vielen Punkten. Und gute Drehbuchautoren haben sie auch genügend. Nicht umsonst kauft sich Hollywood regelmäßig Filmrechte der Asiaten ein um daraus seine US-Remakes zu drehen. Selbst dein hochgelobter Quentin Tarantino klaut regelmäig bei den Asiaten, gerade er sogar reichlich. Das klingt ein wenig so als hättest du bislang nur Martial Arts Filme geschaut. Asiaten können auch noch weitaus mehr als kämpfen :)
@siBBe Hast du John Rabe auch gesehen?
The Flowers of War reizt mich jetzt nicht wirklich, weil ich eben schon John Rabe kenne und die Kritik ändert an meinem Interesse auch nicht wirklich was daran.
Ich muss mich auch bedanken siBBe, das konnte man so nicht stehen lassen! Asiatisches Kino (meiner meinung nach vorallem das Koreanische und das Japanische aber das ist wohl Geschmackssache) kann sehr viel!


