Hugo Cabret 2011
Originaltitel: Hugo
von Daniel Krüger /
11.01.12 07:09 Uhr
Film Kritik
Handlung
Der neue und gleichzeitig erste 3D-Film von Martin Scorsese
Die Geschichte im Jahr 1931 unter den Dächern von Paris. Der 12-jährige Waisenjunge Hugo (Asa Butterfield) lebt alleine in den Gemäuern eines gigantischen Pariser Bahnhofs. Seit sein Vater (Jude Law), ein talentierter Uhrenmacher, bei einem Brand ums Leben gekommen ist, versteckt sich Hugo auf dem Dachboden hinter einer großen Bahnhofsuhr. Statt zur Schule zu gehen, muss er die Arbeit seines Onkels übernehmen: Täglich macht er einen Kontrollweg durch die großen Hallen, um alle Bahnhofsuhren in Schuss zu halten und aufzuziehen. Dabei muss er sich vor dem strengen Stationsvorsteher (Sacha Baron Cohen) in Acht nehmen, der keine Chance auslässt, seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Hugos einzige Erinnerungsstücke an seinen Vater sind ein rätselhaftes Notizbuch und ein kaputter Roboter - eine Art Aufziehfigur - die Hugos Vater vor seinem Tod in seiner Uhrmacherwerkstatt zu reparieren versuchte. So lebt Hugo zwischen tickenden Uhren und mysteriösen Notizen, bis er eines Tages die neugierige Isabelle (Chloë Grace Moretz) trifft, die sein Leben auf sensationelle Weise verändern wird: denn sie besitzt einen Schlüssel, der den Roboter zum Leben erwecken kann. Mit Hilfe von Isabelle und ihrem mysteriösen Onkel (Ben Kingsely), kommt Hugo einem außergewöhnlichen Geheimnis auf die Spur, das sein und das Leben aller Beteiligten auf magische Weise verändern wird...!Kritik
Kommentare
Kann mit dem Film nicht viel anfangen. Ja visuell war er sehr schön gedreht, hatte tolle Animationen, tolle Kulissen, der 3D Effekt war spitze usw. Aber die Geschichte fand ich insgesamt einfach schwach erzählt, habe mich tierisch gelangweilt. Auch konnte ich nicht über jeden Witz lachen, da es mir teilweise zu kindisch wurde. Scorsese soll einfach keine Kinderfilme drehen, ist meine Meinung, aber nun gut. Schlecht ist Hugo sicherlich nicht, wenn man mit der Story was anfangen kann hat man sicherlich mehr Spaß als ich, aber die Story ist weder sehr originell, noch ist sie gut konstruiert (viele unnötige Details, die sich im Sand verlaufen) noch ist sie kompakt erzählt (viel zu lang).
Hatte mir zwar mehr erhofft, aber bei diesem Film lasse ich mich definitiv nicht von einem Kinobesuch abhalten! Schöne Kritik mal wieder Daniel!
Ich stimme der Kritik in vielen Dingen zu, die Reise in die Filmvergangenheit war sehr schön anzusehen, und doch ist das Gleichgewicht zwischen der ersten und zweiten Hälfte empfindlich gestört. Das Geheimnis um den "Automaton" verläuft irgendwann ins Leere, ein Kinderfilm ist der Film nun wahrlich nicht. Wobei ich sagen muss, dass für mich Scorseses Rückblick aus Kinderaugen insgesamt sehr ansprechend war.
Getragen wurde HUGO für mich durch das wirklich beeindruckende Darbietung von Asa Butterfeld, der als Hugo immer wieder emotional zu fesseln weiß und die Geschichte auf das Wesentliche bündelt: Die Welt (des Films) aus der Sicht eines Kindes betrachtend und für sich neu entdeckt. So viel Unbefangenheit hätte ich beispielsweise Scorsese nicht zugetraut.
Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob er den Rückblicken zu den Anfängen des Filmes mit einem nostalgischen Auge folgen will.
Mh... die Kritik liest sich gut runter - an dieser Stelle: Danke Daniel =) - aber auch der Trailer hat mich in erster Linie mehr verwirrt als in Spannung versetzt - wenn das ganze Thema nicht schlüssig dargestellt wird, dann vergeht mir fast die Lust, mir das Schauspiel anzuschauen. Wenn ich was fürs Auge brauch, schau ich ihn mir vielleicht mit ganz viel Popcorn und im 3D-Brillenspaßmodus an...
Liest sich echt gut.
Hm, jetzt fällt mir Entscheidung aber nciht leichter, obs ins Kino geht oder nicht :D
@ sorry bogi^^
aber sagen wir mal so: wenn du ihn überhaupt mal anschauen willst, dann geh ins kino. der geniale 3D Effekt wertet den film ungemein auf. auf dvd ist das ja bekanntlich weg...
Ich hätte nicht gedacht das ich den Film soooo schnell sehen würde ;-) aber manchmal hat es auch seine vorteile neben einen Kino zu arbeiten, ich bin heut an eine Freikarte zur Premiere rangekommen!
Ein toller Film, mir hat er wahnsinng gut gefallen. Und solche 3D Effekte sah ich zuletzt bei Avatar, kein Wunder wenn da selbst ein James Cameron ins schwärmen kommt.
Wenn man sich auf diesen Film einlässt ist es wie eine kleine Zeitreise, die einen ein wenig verzaubert. Mir hat es sehr viel Spass gemacht die Story zu verfolgen, die Anfänge des Films zu sehn und die Suche des kleinen Hugo, nach einem Platz im Uhrwerk des Lebens. Die Rolle wurde übrigens perfekt von Asa Butterfield gespielt, ich denke man wird noch viel hören und sehen von ihm, ich wünsch es mir! Wirklich ein Schauspieltalent, der einen in dem zartem Alter schon zum schwärmen bringen kann. Die kleine süße Chloë Grace Moretz hat mir auch wieder gut gefallen. Ich kam aus diesem Film mit einen Lächeln und einen wollig warmen Gefühl. (Morgen muss mir jemand wieder meine Mundwinkel glatt bügeln:D) Der Film hat es geschafft mich zu verzaubern, es ist ein Film der ohne Gewalt und nackter Haut auskam, aber trotzdem ist es für mich kein Kinderfilm...
Obwohl für mich, der ich auch seeehr gerne alte Filme schaut ("Die Reise zum Mond" hat mich damals zB total verzaubert, als ich das Glück hatte, sie auf Leinwand in einem Museum zu sehen...), schon ein paar tolle Szenen dabei waren, fand ich die Rahmenhandlung einfach nur lahm und emotional gar nciht packend. Spannender und wohl auch aufrichtiger wäre es wohl gewesen *SPOILER* direkt das Leben von Geroge Mélies zu erzählen *SPOILERENDE* statt die Geschichte um Hugo, die nicht wirklich zu fesseln weiß, vllt. einfach weil sie einfach eine überlange Einleitung zu der wahren Geschichte - nämlich die von eben genanntem und dessen Scheitern - ist.
Wirklich überzeugend waren die durchweg tollen Bilder, zum ersten Mal im Kino hat mich 3Düberzeugt (muss allerdings dazu sagen, dass ich damals Avatar leider nciht in 3D gesehen habe...), auch wenn das meine brennenden Augen leider nicht verhindern konnte.
Am Ende bleibt ein schaler Nachgeschmack, da der Beginn des Kinos ganz sicher so viel emotionaler und spannender hätte erzählt werden können als dies hier geschehen ist. Positiv nehme ich aber mit, dass ich mich nun auf jeden Fall noch einmal intensiver mit dem Schaffen von Mélies befassen möchte, bisher kenn ich nur den -wirklich tollen- "Die Reise zum Mond"...


