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Liam Neeson 59 Jahre

geboren 07.06.1952


Infos zur Person

Biografie

Liam Neeson gehört zu einem der führenden internationalen Kinoschauspieler unserer Zeit. Sei es nun seine für den Oscar nominierte Rolle des Oskar Schindler in Steven Spielbergs hoch gelobten SCHINDLER’S LIST („Schindlers Liste“, 1993), sein preisgekröntes Porträt des legendären irischen Republikaners MICHAEL COLLINS („Michael Collins“, 1996) oder seine Rolle als kontroverser Sex-Therapeut Alfred Kinsey in dem von der Kritik sehr geschätzten KINSEY („Kinsey“, 2004), kaum ein anderer Schauspieler hat ein derart breites Spektrum an Figuren zu bieten wie Neeson.
Demnächst wird Neeson neben Diane Kruger und January Jones in UNKNOWN WHITE MALE, einem Thriller über geraubte Identitäten, zu sehen sein. Zuletzt übernahm er Hauptrollen in CLASH OF THE TITANS („Kampf der Titanen“, 2010), dem Remake eines gleichnamigen Films von 1981, und neben Christina Ricci in dem Thriller AFTER LIFE (2009).

2008 war Neeson in TAKEN („96 Hours“) zu sehen. In dem von Twentieth
Century Fox verliehenen Film porträtiert er einen Ex-Agenten, der seine Tochter, die
von albanischen Mädchenhändlern entführt worden ist, befreien will. Zudem war er Star
der BBC-Produktion FIVE MINUTES OF HEAVEN („Five Minutes to Heaven“, 2009),
der auf dem Sundance Film Festival begeisterte Kritiken erhielt.
2008 stand Liam Neeson gemeinsam mit Laura Linney in Richard Eyres THE
OTHER MAN („Der Andere“) vor der Kamera. Im Mai 2008 lieh er dem Löwen Aslan in
Disneys Blockbuster THE CHRONICLES OF NARNIA: PRINCE CASPIAN („Die
Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia“) ein weiteres Mal die Stimme,
nachdem er dies auch schon 2005 im Original THE CHRONICLES OF NARNIA: THE
LION, THE WITCH AND THE WARDROBE („Die Chroniken von Narnia: Der König von
Narnia“) getan hatte. Außerdem kehrte er 2008 auf die Bühne zurück und trat auf dem
Lincoln Center Festival unter der Regie von Atom Egoyan in „Gate/Beckett: Eh Joe“ auf.
2006 zierte Neeson neben Pierce Brosnan in dem Western-Klassiker
SERAPHIM FALLS („Seraphim Falls“) die Leinwand. Ein Jahr zuvor war er in Ridley
Scotts Kreuzritter-Abenteuer KINGDOM OF HEAVEN („Königreich der Himmel“) mit von
der Partie. In Christopher Nolans BATMAN BEGINS („Batman Begins“, 2005) war er
ebenfalls zu sehen.

Das Porträt von Alfred Kinsey in Bill Condons KINSEY, in dem Laura Linney
seine Partnerin war, brachte Neeson den Schauspieler-Preis der Los Angeles Film
Critics Association ein. Zuvor stand er an der Seite von Hugh Grant, Emma Thompson
und Keira Knightley in der von Richard Curtis realisierten Working Title Produktion
LOVE ACTUALLY („Tatsächlich … Liebe“, 2003) vor der Kamera.
2002 kehrte Neeson an den Broadway zurück. Neben seiner Freundin Laura
Linney trat er in Arthur Millers Klassiker „The Crucible“ auf. Für seine Performance als
John Proctor wurde Neeson für einen Tony nominiert.
2001 spielte Neeson gemeinsam mit Harrison Ford in K-19: THE
WIDOWMAKER („K-19 Showdown in der Tiefe“), mit dem die wahre Geschichte um die
Tragödie eines russischen Atom-U-Boots verfilmt wurde. Außerdem war er an der Seite
von Sandra Bullock in der schwarzen Komödie GUN SHY („Ein Herz und eine Kanone“,
2000) zu sehen.

Darüber hinaus übernahm Neeson in dem Box-Office-Phänomen STAR WARS:
EPISODE I – THE PHANTOM MENACE („Star Wars: Episode 1 – Die dunkle
Bedrohung“, 1999) die Rolle des Qui-Gon Jinn, jenem Jedi-Ritter, der seine allmächtige
Weisheit an Obi-Wan Kenobi und den jungen Anakin Skywalker weitergibt. Im gleichen
Jahr spielte er an der Seite von Catherine Zeta-Jones in Jan De Bonts THE HAUNTING
(„Das Geisterschloß“, 1999).

Zudem übernahm Neeson in der Leinwand-Adaption von Victor Hugos LES
MISERABLES („Les Misérables“, 1997) den Part des Jean Valjean. Seine Partner
waren Geoffrey Rush, Uma Thurman und Claire Danes. Im gleichen Jahr verkörperte er
in Londons West End und später auch am Broadway den Oscar Wilde in David Hares
neuem Stück „The Judas Kiss“.

Neeson spielte die Titelrolle in Neil Jordans MICHAEL COLLINS (1996), für die
er in Venedig den Schauspielpreis, eine Golden Globe Nominierung und Londons
prestigeträchtigen Evening Standard Award als bester Darsteller erhielt. Der Film selbst
gewann in Venedig den Goldenen Löwen.

1993 erhielt Neeson für seine Hauptrolle in dem Oscar-gekrönten SCHINDLER’S
LIST weltweite Aufmerksamkeit. Neben einer Oscar-Nominierung als Bester
Schauspieler wurde er auch für den Golden Globe und den BAFTA Award nominiert.
Der irisch stämmige Schauspieler wollte ursprünglich Lehrer werden, nachdem
er die Queens University in Belfast in den Fächern Physik, Informatik und Mathematik
absolviert hatte. Doch Neeson entschied sich gegen den Lehrerberuf und trat dem Lyric
Players Theatre in Belfast bei („Die beste Schule, die man als Schauspieler genießen
kann“, sagt er). Sein professionelles Schauspieldebüt gab er in Joseph Plunketts „The
Risen People“. Nach zwei Jahren mit den Lyric Players ging er zum berühmten irischen
Nationaltheater, dem Abbey Theatre in Dublin. Neeson wirkte in einer Produktion des
Abbey Theater Festivals von Brian Friels „Translations“ mit sowie in einer Produktion
von Sean O’Caseys „The Plough and the Stars“, die am Royal Exchange Theatre im
englischen Manchester aufgeführt wurde und ihm einen Best Actor Award einbrachte.
1980 sah John Boorman Neeson als Lennie in einer Aufführung von John
Steinbecks „Of Mice and Men“ und besetzte ihn daraufhin in EXCALIBUR („Excalibur“,
1981), einem Epos über die Arthus-Sage. Nach diesem Kinodebüt trat Neeson in mehr
als 40 Filmen auf, in denen er eine ungeheure Bandbreite verschiedenster Charaktere
an den Tag legte, unter anderem in Filmen wie Dino DeLaurentiis’ Remake von THE
BOUNTY („Die Bounty“, 1984), bei dem Roger Donaldson Regie führte und Mel Gibson
und Anthony Hopkins seine Partner waren; der von der Kritik gerühmte LAMB (1986),
für den er für sein unvergessenes Porträt eines von Selbstzweifeln geplagten Priesters
eine Nominierung für den Evening Standard Award erhielt; Andrei Konchalovskys DUET
FOR ONE (1986) neben Julie Andrews; als politisch motivierter Terrorist in A PRAYER
FOR THE DYING („Auf den Schwingen des Todes“, 1987) mit Mickey Rourke und Bob
Hoskins; und als Jesuitenpater in Roland Joffes THE MISSION („Mission“, 1986) neben
Robert De Niro und Jeremy Irons.

Positive Kritiken erhielt Neeson an der Seite von Cher in Peter Yates’
Gerichtssaaldrama SUSPECT („Suspect – Unter Verdacht“, 1987), in dem er einen
taubstummen Vietnamveteranen spielte; als passionierter irischer Bildhauer neben
Diane Keaton in THE GOOD MOTHER („Der Preis der Gefühle“, 1988); und als
entstellter Wissenschaftler Peyton Westlake, der in Sam Raimis Fantasy-Thriller
DARKMAN („Darkman“, 1990) einen Rachefeldzug gegen seine Peiniger plant.
Im Anschluss daran spielte Neeson in David Lelands düsterem Drama THE BIG
MAN („Big Man“, 1989), das auf dem Roman von William McIlvanney basiert, einen
arbeitslosen schottischen Minenarbeiter, der dringend Geld braucht und bei illegalen
Boxkämpfen sein Glück versucht.

1992 war er sowohl an der Seite von Michael Douglas als Nazi-Ingenieur in
David Seltzers Adaption von Susan Isaacs Bestseller-Roman SHINING THROUGH
(„Wie ein Licht in dunkler Nacht“) zu sehen als auch als Polizist, der im Erotik-Thriller
UNDER SUSPICION („Unter Verdacht“) unter Mordverdacht gerät.
In der Folge sah man ihm neben Mia Farrow und Judy Davis in Woody Allens
kontrovers diskutiertem HUSBANDS AND WIVES („Ehemänner und Ehefrauen“, 1992).
Zu seinen weiteren Filmen gehören: ETHAN FROME (1993) mit Joan Allen, Michael
Apteds NELL („Nell“, 1994) mit Jodie Foster und Natasha Richardson, BEFORE AND
AFTER („Davor und danach“, 1996) mit Meryl Streep und die Titelrolle in Michael
Caton-Jones’ ROB ROY („Rob Roy“, 1995) mit Jessica Lange.

Sein Broadway-Debüt gab Liam Neeson an der Seite von Natasha Richardson in
einer Neuinszenierung des Roundabout Theaters von Eugene O’Neills Drama von
1921, „Anna Christie“, die ihm auch noch eine Tony-Nominierung einbrachte.

Kommentare


MIKE
22.04.12 19:32 Uhr

Meiner Meinung nach ist er ganz oben auf der A-Liste.