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Stanley Tucci 51 Jahre

geboren 11.11.1960


Infos zur Person

Biografie

Der rastlose Charakterdarsteller Stanley Tucci, der in IN MEINEM HIMMEL die äußerst schwierige Rolle des Mr. Harvey übernimmt, wirkte bereits in über fünfzig Kinofilmen sowie in zahllosen TV-Produktionen und Theaterinszenierungen mit. Im Kino glänzte er unter anderem in Sam Mendes’ „Road to Perdition“ (ROAD TO PERDITION, 2002), in Steven Spielbergs „The Terminal“ (TERMINAL, 2004), in Nora Ephrons „The Devil Wears Prada“ (DER TEUFEL TRÄGT PRADA, 2006) sowie mit Meryl Streep in Ephrons „Julie & Julia“ (JULIE & JULIA, 2009). 2008 kam in den Staaten auch der Film „Blind Date“ (2009) in die Kinos, in dem Patricia Clarkson seine Partnerin war und bei dem Tucci auch als Regisseur und Co-Autor seine Kreativität ausschöpfte. Unlängst fungierte er zudem als ausführender Produzent von „Saint John of Las Vegas (2009). Zu den wichtigsten Kino-Credits von Tucci zählen aus den letzten fünfundzwanzig Jahren (stand 2009) unter anderem folgende Produktionen: Woody Allens „Deconstructing Harry“ (HARRY AUSSER SICH, 1997), „A Midsummer Night’s Dream“ (EIN SOMMERNACHTSTRAUM, 1999), „Robots“ (ROBOTS, 2005), „Lucky Number Slevin“, (LUCKY # SLEVIN, 2006), „Maid in Manhattan“ (MANHATTAN LOVE STORY, 2002), „Shall We Dance?“ (DARF ICH BITTEN?, 2004), „Big Trouble“ (JEDE MENGE ÄRGER, 2002), „America’s Sweethearts“ (AMERICA’S SWEETHEARTS, 2002), Danny Boyles „A Life Less Ordinary“ (LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH, 1997), Barbet Schroeders „Kiss of Death“ (KISS OF DEATH, 1995), „It Could Happen to You“ (2 MILLIONEN DOLLAR TRINKGELD, 1994), Alan J. Pakulas „The Pelican Brief“ (DIE AKTE, 1993), Robert Bentons „Billy Bathgate“ (BILLY BATHGATE, 1991) oder James Ivorys „Slaves of New York“ (GROSSSTADTSKLAVEN, 1989). Des Weiteren war er schließlich mit Kevin Costner in „Swing Vote“ (SWING VOTE, 2009) und neben Robert De Niro in „What Just Happened?“ (INSIDE HOLLYWOOD, 2009) zu sehen – beziehungsweise in der Originalfassung des Animations-Hits „Tales of Despereaux“ (DESPEREAUX – DER KLEINE MÄUSEHELD, 2008) zu hören. Auch im amerikanischen Fernsehen zählt Tucci zu einem der bestbeschäftigten Meister seines Faches. In der Kategorie als bester Gaststar gewann er einen Emmy für sein Mitwirken in „Monk“, und für seine Rolle als Dr. Moretti in „Emergency Room“ erhielt er eine Emmy-Nominierung. Eine weitere Emmy-Nominierung sowie den Gewinn des Golden Globes® brachte ihm 2002 die Verkörperung von Adolf Eichmann in dem Fernsehfilm „Conspiracy“, der die Wannseekonferenz der Nazis vom 20. Januar 1942 zum Thema hatte. Einen weiteren Golden Globe® und neuerlichen Emmy garantierte ihm sein Porträt des legendären US-Journalisten Walter Winchell im HBO-Film „Winchell“. 2004 spielte er in „The Life and Death of Peter Sellers“ ebenfalls für HBO keinen Geringeren als Stanley Kubrick. Zu Tuccis weiteren TV-Engagements gehörten in der Vergangenheit die Serien „Bull“, „Equal Justice“, „The Equalizer“, „Thirtysomething“ und „The Street“ – sowie Steven Bochcos Crime-Show „Murder One“, für die Tucci wiederum mit einer Emmy-Nominierung gewürdigt wurde. Tucci ist über seine Schauspielerei hinaus auch regelmäßig als Regisseur, Autor und Produzent aktiv. Sein Debüt als Regisseur gab er mit „Joe Gould’s Secret“, in dem er Joseph Mitchell darstellte, den berühmten Autor des „New Yorker“. Für seine erste selbständige Kinoproduktion „Big Night“ (BIG NIGHT, 1996) erhielt er den Waldo Salt Screenwriting Award, einen Independent Spirit Award, den großen Preis des Filmfestivals von Deauville sowie Ehrungen der New York Film Critics und der Boston Society of Film Critics. Tuccis zweites Kinoprojekt, die Komödie „The Impostors“ (THE IMPOSTORS – ZWEI HOCHSTAPLER IN NOT, 1998), lief beim Filmfestival in Cannes und zeigte Tucci mit Co-Star Oliver Platt als arbeitsloses Schauspielerpaar, das auf einem Kreuzschiff mit exzentrischen Passagieren wie Steve Buscemi, Alfred Molina, Lili Taylor und Hope Davis anheuern muss. Am Broadway trat Tucci in Stücken wie „Execution of Hope“, „The Iceman Cometh“, „Brighton Beach Memoirs“, „The Misantrophe“ und „The Queen and the Rebels“ in Erscheinung. Außerdem agierte er in etlichen Off-Broadway-Inszenierungen sowie am Yale Repertory Theatre und dem SUNY Purchase, wo er einst auch seine Ausbildung begonnen hatte. Stanley Tucci setzt sich für verschiedene humanitäre Anliegen ein. So arbeitet er für die Food Bank of New York City im Kampf gegen Hungersnot und unterstützt außerdem die Programme Change for Kids und Planned Parenthood.

Kommentare


EastClintwood
06.12.10 19:53 Uhr

Der Mann für die durchgeknallten Nebenrollen! Egal ob als Killer in "Undercover Blues", Möchtegernlatino in "Darf ich bitten?" oder total durchgeknallt in "Jede Menge Ärger" Stanley Tucci ist immer sehenswert, und wertet durch seine Rollen sogar Gurken wie "The Core" noch auf. Sein Name auf der Besetzungsliste verspricht immer jede Menge Spaß.