Woody Harrelson 50 Jahre
geboren 23.07.1961
Infos zur Person
Biografie
WOODY HARRELSON wurde für seine von Kritikern hoch geschätzte Darstellung des kontroversen Magazinverlegers Larry Flynt in Milos Formans The People vs. Larry Flynt (Larry Flynt – Die nackte Wahrheit, 1996) für einen Oscar, einen Golden Globe und einen Screen Actors Guild als bester Schauspieler vorgeschlagen. Zu seiner Filmografie zählen Titel wie Play It To the Bone (Knocked Out – Eine schlagkräftige Freundschaft, 1999), The Thin Red Line (Der schmale Grat, 1998), The Hi-Lo Country (Hi-Lo Country – Im Land der letzten Cowboys, 1998), EdTV (EdTV, 1999), Wag the Dog (Wag the dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt, 1997), Welcome to Sarajevo (Welcome to Sarajevo, 1997), Kingpin (Kingpin, 1996), Natural Born Killers (Natural Born Killers, 1994), Indecent Proposal (Ein unmoralisches Angebot, 1993), White Men Can’t Jump (Weiße Jungs bringen’s nicht, 1992), After the Sunset (After the Sunset, 2004), North Country (Kaltes Land, 2005), Robert Altmans A Prairie Home Companion (Robert Altman’s Last Radio Show, 2006), Richard Linklaters A Scanner Darkly (A Scanner Darkly, 2006), Paul Schraders The Walker (The Walker, 2007) und der Oscar-gekrönte No Country for Old Men (No Country for Old Men, 2007) der Coen-Brüder. Unlängst war der Schauspieler an der Seite von Jennifer Aniston und Steve Zahn in Management (Management, 2008) zu sehen. Neben Will Smith hatte er einen Part in Seven Pounds (Sieben Leben, 2008), mit Mike Epps und Ray Romano spielte er in The Grand (2007) von Zak Penn, eine improvisierte Komödie rund um ein Pokerturnier. In Semi-Pro (Semi-Pro, 2008), eine Komödie über die nicht unbedingt strahlendsten Tage des amerikanischen Basketball, stand er gemeinsam mit Will Ferrell vor der Kamera. In Transsiberian (Transsiberian, 2008) spielen Harrelson und Emily Mortimer ein amerikanisches Ehepaar, das mit der transsibirischen Eisenbahn von China nach Moskau reisen will und in ein Mordkomplott verwickelt wird. Mit Charlize Theron, seiner Kollegin aus North County, war er auch in Sleepwalking (2008) und The Battle in Seattle (2007) zu sehen. Sein Engagement für die Umwelt brachte der Schauspieler in Ron Manns Go Further (2003) zum Ausdruck: In der Dokumentation sind Harrelson und ein paar Freunde mit dem Fahrrad entlang des Pacific Coast Highway von Seattle nach Santa Barbara unterwegs. Als Ensemblemitglied der Erfolgsserie „Cheers“ von NBC wurde Harrelson in den Achtzigerjahren einem Millionenpublikum zum Begriff. Für seine Rolle des leutseligen Barmanns Woody Boyd gewann er 1988 einen Emmy und wurde vier weitere Male während der achtjährigen Laufzeit der Serie für diese Auszeichnung vorgeschlagen. Eine wiederkehrende Rolle als Gaststar hatte er in der Erfolgsserie „Will and Grace“; seinen Part des Woody Boyd nahm er in einer Spezialepisode von „Frasier“ wieder auf. 1999 belebte Harrelson seine sich über seine ganze Karriere ziehende Liebe zum Theater aufs Neue, indem er sein eigenes Stück inszenierte: „Furthest from the Sun“ am Theatre de la Juene in Minneapolis. Im Anschluss brachte er in den Off-Broadway-Theatern N. Richard Nashs Stück „The Rainmaker“ (2000), Sam Sheperds „The Late Henry Moss“ (2001) und im Londoner West End John Kolvenbachs „On An Average Day“ (2002) mit Kyle MacLachlan auf die Bühne. Im Sommer 2003 inszenierte Harrelson die Toronto-Premiere von Kenneth Lonergans „This Is Our Youth“am Berkeley Street Theatre. Im Winter 2005/2006 kehrte er ins Londoner West End zurück für eine Rolle in Tennessee Williams’ „Night of the Iguana“.Kommentare
In Natural Born Killer wirkt er auch wie ein Psychopat, er scheint es gut zu können. Allerdings in Cheers wirkt er wie ein liebenswürdiger Trottel, witzig gell
Woody Harrelson ist an Coolness wohl kaum noch zu überbieten. Besonders in seinen letzten Filmen konnte er voll überzeugen! (Zombieland, The Messenger)


